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Google-Unternehmensprofil: Das mächtigste Gratis-Marketing für lokale Betriebe

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9. Dezember 2025

Wenn jemand „Bodenleger Ludwigsburg“ oder „Physiotherapie in meiner Nähe“ googelt, erscheint vor allen normalen Suchergebnissen die Karte mit drei Unternehmen. Dort zu stehen bringt lokalen Betrieben oft mehr Anfragen als die Website selbst und der Eintrag kostet nichts außer etwas Sorgfalt.

Was das Unternehmensprofil ist

Das Google-Unternehmensprofil (früher „Google My Business“) ist dein Firmeneintrag bei Google: Name, Adresse, Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen. Er erscheint in der Google-Suche und auf Google Maps. Viele Betriebe haben bereits einen Eintrag, den Google automatisch angelegt hat, nur gepflegt hat ihn nie jemand. Genau da liegt deine Chance.

Einrichtung in sechs Schritten

  • 1. Profil beanspruchen: Suche dein Unternehmen bei Google Maps. Gibt es den Eintrag, klicke „Inhaber dieses Unternehmens?“. Sonst lege ihn auf business.google.com neu an.
  • 2. Verifizieren: Google prüft, ob du wirklich der Inhaber bist, meist per Postkarte mit Code, manchmal per Video oder Anruf.
  • 3. Kategorien wählen: Die Hauptkategorie ist die wichtigste Einstellung überhaupt. Wähle die präziseste („Parkettleger“ schlägt „Handwerker“), ergänze passende Nebenkategorien.
  • 4. Alles ausfüllen: Öffnungszeiten, Leistungen, Einzugsgebiet, Website-Link, Telefonnummer. Vollständige Profile werden nachweislich häufiger angezeigt.
  • 5. Echte Fotos hochladen: Dein Team, deine Arbeit, dein Betrieb, keine Symbolbilder. Profile mit eigenen Fotos bekommen deutlich mehr Klicks.
  • 6. Bewertungen aufbauen: Bitte zufriedene Kunden aktiv um eine Bewertung, am einfachsten per Direktlink, den dir Google im Profil erzeugt. Und: Antworte auf jede Bewertung, auch auf kritische. Freundlich, kurz, lösungsorientiert.

Ein gepflegtes Google-Profil mit 40 echten Bewertungen schlägt jede Hochglanz-Anzeige, weil ihm Menschen glauben.

Die drei häufigsten Fehler

Falsche oder mehrere Einträge (verwirrt Google und Kunden), abweichende Angaben (andere Telefonnummer als auf der Website, Konsistenz ist ein Rankingfaktor) und Funkstille (ein Profil, das seit zwei Jahren kein Foto und keine Antwort gesehen hat, wirkt wie ein geschlossener Laden).

Profil und Website: das Doppel

Das Profil bringt dich auf die Karte, die Website macht aus dem Klick eine Anfrage. Beides zusammen ist das Fundament lokaler Sichtbarkeit. Wie der Website-Teil funktioniert, liest du in unserem Artikel „Bei Google gefunden werden“ oder du lässt uns einmal gemeinsam draufschauen.

Häufige Fragen

Wie viele Bewertungen brauche ich?

Mehr als deine direkten Mitbewerber, mit stetigem Zuwachs, das schlägt jede absolute Zahl. Zehn frische, echte Bewertungen wirken stärker als achtzig aus dem Jahr 2021. Am besten machst du das Bewerten-Bitten zum festen Teil deines Projektabschlusses.

Darf ich Kunden für Bewertungen belohnen?

Nein, Anreize für Bewertungen verstoßen gegen die Google-Richtlinien und sind wettbewerbsrechtlich riskant. Erlaubt und völlig ausreichend: aktiv und persönlich fragen und den direkten Bewertungslink mitschicken.

Was mache ich mit einer unfairen negativen Bewertung?

Erst durchatmen, dann öffentlich, sachlich und lösungsorientiert antworten, künftige Kunden lesen vor allem deine Reaktion. Bei nachweislich falschen Tatsachenbehauptungen oder Fake-Bewertungen kannst du bei Google Löschung beantragen; das dauert, klappt aber regelmäßig.

Bringt das Profil auch ohne Website etwas?

Kurzfristig ja, Anrufe und Routenplanung funktionieren auch so. Aber ohne Website fehlt der Ort, an dem aus Interesse Vertrauen wird: Referenzen, Leistungen, Preise. Profil und Website sind ein Doppel, kein Entweder-oder.