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Ist deine Website DSGVO-konform? Die Checkliste für Nicht-Juristen

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19. März 2026

Vorab in aller Klarheit: Wir sind keine Rechtsanwälte, und dieser Artikel ist keine Rechtsberatung. Aber wir bauen seit Jahren Websites, die Datenschutzprüfungen standhalten müssen und sehen bei Übernahmen immer wieder dieselben sieben Schwachstellen. Hier ist die Checkliste, mit der du deine eigene Website durchgehen kannst.

1. Google Fonts & Co.: extern geladene Dateien

Der Klassiker unter den Abmahngründen: Schriften, Skripte oder Videos, die beim Seitenaufruf automatisch von fremden Servern (meist aus den USA) geladen werden und dabei die IP-Adresse deiner Besucher übertragen. Die Lösung ist simpel: alles lokal einbinden. Prüfen kann das jeder Entwickler in Minuten.

2. Der Cookie-Banner, der keiner ist

Ein Banner „Wir nutzen Cookies, OK“ reicht nicht. Wenn deine Website Statistik- oder Marketing-Dienste nutzt, braucht es eine echte Einwilligung vor dem Laden dieser Dienste, mit gleichwertigem Ablehnen-Button. Und wenn deine Website solche Dienste gar nicht nutzt: Dann braucht sie oft auch keinen Banner, weniger ist hier mehr.

3. Formulare ohne Verschlüsselung oder Hinweis

Kontaktformulare übertragen personenbezogene Daten: Sie brauchen eine verschlüsselte Verbindung (https, erkennbar am Schloss in der Adresszeile) und einen Hinweis auf die Datenschutzerklärung. Pflichtfelder: nur, was du wirklich brauchst.

4. Veraltete Datenschutzerklärung

Die Datenschutzerklärung muss beschreiben, was deine Website tatsächlich tut, nicht, was die Vorlage von 2019 vermutete. Neues Formular, neues Tool, neue Erklärung. Gute Generatoren (etwa von Fachanwälten) helfen; prüfen, ob alles abgedeckt ist, musst du trotzdem.

5. Eingebettete Karten und Videos

Google Maps und YouTube übertragen Daten schon beim Seitenaufruf. Lösungen: Zwei-Klick-Einbindung (erst nach Klick laden), Vorschaubild mit Link oder wie wir es oft machen: eine gestaltete Karten-Kachel ganz ohne Einbettung.

6. Das unvollständige Impressum

Pflicht für jede geschäftliche Website: vollständiger Name samt Rechtsform, ladungsfähige Anschrift, schnelle Kontaktmöglichkeit, je nach Rechtsform Register- und Steuerangaben. Fehlerhafte Impressen sind der einfachste Abmahngrund überhaupt.

7. Alte Plugins und fehlende Updates

Streng genommen kein DSGVO-Punkt, aber die Wurzel vieler Datenpannen: Veraltete Software ist das Einfallstor Nummer eins. Wer personenbezogene Daten verarbeitet, muss den „Stand der Technik“ einhalten, regelmäßige Updates gehören dazu.

Datenschutz auf der Website ist zu 90 Prozent Handwerk und zu 10 Prozent Jura. Das Handwerk können wir dir abnehmen.

Unser Angebot: Bei jeder Website, die wir bauen oder übernehmen, gehören diese Punkte zum Standard, lokal eingebundene Schriften, saubere Formulare, datensparsame Karten. Wenn du unsicher bist, wo deine Website steht: Wir schauen kostenlos drauf und sagen dir, was ein Techniker fixen kann und wo du zusätzlich juristischen Rat brauchst.

Häufige Fragen

Wie hoch ist das Abmahnrisiko wirklich?

Schwer zu beziffern, aber real, vor allem, weil die typischen Verstöße (Google Fonts, fehlerhafte Banner) automatisiert auffindbar sind. Die gute Nachricht: Genau diese Standardfälle sind mit überschaubarem Aufwand behebbar. Danach bist du kein leichtes Ziel mehr.

Brauche ich einen Datenschutzbeauftragten?

Als kleines Unternehmen in der Regel erst ab 20 Personen, die ständig personenbezogene Daten verarbeiten oder bei besonders sensiblen Daten. Unabhängig davon gelten die DSGVO-Pflichten aber für jeden. Im Zweifel kurz anwaltlich klären lassen.

Reicht ein Datenschutz-Generator für die Erklärung?

Als Basis ja, gute Generatoren von Fachanwälten decken die Standardfälle sauber ab. Entscheidend ist, dass du beim Ausfüllen ehrlich erfasst, was deine Website wirklich tut, und die Erklärung bei jeder Änderung aktualisierst. Der Generator kennt deine Website nicht, du schon.