Wenn du Angebote für deine Website einholst, wirst du das Wort WordPress ständig lesen. Zeit zu verstehen, was dahintersteckt, ohne Technik-Kauderwelsch.
Was WordPress eigentlich ist
WordPress ist ein sogenanntes Content-Management-System (CMS), übersetzt: eine Software, mit der du Inhalte deiner Website selbst pflegen kannst, ohne programmieren zu können. Text ändern, Bild tauschen, Beitrag schreiben: alles über eine Oberfläche, die sich bedient wie ein Textprogramm. Über 40 Prozent aller Websites weltweit laufen darauf, vom Blog bis zum Konzernauftritt.
Die vier echten Vorteile
- Es gehört dir. Anders als beim Baukasten mietest du nichts: Die Website liegt auf deinem Hosting, du kannst jederzeit Anbieter oder Agentur wechseln. Kein Vendor-Lock-in, für uns das wichtigste Argument.
- Es wächst mit. Heute Visitenkarte, morgen Blog, übermorgen Shop oder Kundenportal, WordPress kann über Erweiterungen fast alles lernen, ohne Neuanfang.
- Dein Team kann es bedienen. Inhalte pflegen ohne Agentur-Ticket: Das spart auf Dauer richtig Geld und macht dich unabhängig.
- Kein Nischenrisiko. Millionen Entwickler weltweit kennen das System. Du findest immer jemanden, der weiterhelfen kann, auch in zehn Jahren noch.
Die ehrlichen Schwächen
Gerade weil WordPress so offen ist, kann man viel falsch machen. Drei typische Probleme: Plugin-Wildwuchs (dutzende Erweiterungen machen die Seite langsam und angreifbar), vernachlässigte Updates (die häufigste Ursache gehackter Websites) und Billig-Themes, die aussehen wie 2015 und laden wie 2005.
WordPress ist wie ein guter Werkzeugkasten: Was am Ende dabei herauskommt, entscheidet der Handwerker, nicht der Kasten.
Worauf es bei der Umsetzung ankommt
Ein professionelles WordPress erkennst du an Dingen, die man nicht sieht: Ladezeiten unter zwei Sekunden, gehärtete Anmeldung, automatische Backups, wenige, dafür gepflegte Erweiterungen. Wo der Standard nicht reicht, entwickeln wir eigene Erweiterungen, schlank und exakt passend, statt das nächstbeste Plugin zu stapeln. Mehr dazu auf unserer Seite zur WordPress-Entwicklung.
Fazit
WordPress ist für die meisten Unternehmens-Websites die richtige Basis, nicht weil es Mode ist, sondern weil es dir Eigentum, Flexibilität und Unabhängigkeit sichert. Entscheidend ist nicht das Ob, sondern das Wie. Wenn du wissen willst, ob dein bestehendes WordPress gut aufgestellt ist: Wir schauen ehrlich drauf, auch wenn wir es nicht gebaut haben.
Häufige Fragen
Ist WordPress nicht unsicher? Man hört ständig von gehackten Seiten.
WordPress ist nicht unsicherer als andere Systeme, es ist nur das verbreitetste und damit das meistangegriffene. Praktisch alle gehackten WordPress-Seiten haben dieselbe Ursache: veraltete Plugins und fehlende Updates. Mit ordentlicher Wartung ist das Risiko klein.
Was kostet WordPress?
Die Software selbst nichts, sie ist Open Source. Kosten entstehen für Hosting (15–30 €/Monat), gegebenenfalls Premium-Erweiterungen und die professionelle Einrichtung. Dafür entfallen die Dauergebühren der Mietsysteme.
Brauche ich für WordPress technisches Wissen?
Für die Inhaltspflege nicht, Texte und Bilder bearbeitest du wie in einem Textprogramm. Für Aufbau, Updates und Sicherheit schon; das übernimmt üblicherweise die Agentur im Wartungsvertrag.
Was ist der Unterschied zwischen WordPress.com und WordPress.org?
WordPress.com ist ein kommerzieller Baukasten-Dienst auf WordPress-Basis, mit ähnlichen Einschränkungen wie andere Baukästen. Die freie Software, um die es hier geht, kommt von WordPress.org und läuft auf deinem eigenen Hosting.