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Was kostet eine Website? Ehrliche Zahlen statt „kommt drauf an“

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16. September 2025

„Was kostet eine Website?“ ist die häufigste Frage in unseren Erstgesprächen und die unbefriedigendste Antwort darauf lautet „kommt drauf an“. Stimmt zwar, hilft dir aber nicht weiter. Deshalb hier die ehrlichen Zahlen, mit denen du Angebote einordnen kannst.

Die drei Preiswelten im Überblick

  • Baukasten (0–50 € im Monat): Wix, Jimdo & Co. Du baust selbst, zahlst monatlich Miete und die Website gehört dir nie wirklich. Für den Start okay, als Dauerlösung teurer, als es aussieht: 30 € monatlich sind über fünf Jahre 1.800 €, ohne dass jemand mitdenkt.
  • Template-Umsetzung (1.500–4.000 €): Ein fertiges Design wird mit deinen Inhalten befüllt. Schnell und günstig, aber deine Website sieht aus wie hunderte andere, und spätestens bei Sonderwünschen wird es hakelig.
  • Individuelle Website (ab etwa 5.000 €): Design, Struktur und Technik entstehen für dein Unternehmen. Enthalten sein sollten Strategie, individuelles Design, saubere Umsetzung, Suchmaschinen-Grundlagen und ein System, mit dem du Inhalte selbst pflegst.

Warum die Spanne so groß ist

Eine Website ist kein Produkt aus dem Regal, sondern eine Dienstleistung, der Preis hängt an der Arbeitszeit. Sieben Unterseiten kosten mehr als drei, ein Buchungssystem mehr als ein Kontaktformular, professionelle Texte mehr als „Texte liefert der Kunde“. Seriöse Agenturen machen genau das transparent: Du siehst, welcher Baustein was kostet.

Die teuerste Website ist die, die keine Anfragen bringt, egal, was sie gekostet hat.

Woran du ein faires Angebot erkennst

  • Es gibt ein Gespräch vor dem Preis, wer dir ohne Fragen einen Preis nennt, schätzt ins Blaue.
  • Der Umfang ist schriftlich definiert: Seitenanzahl, Funktionen, wer die Texte liefert.
  • Folgekosten stehen drin: Hosting, Wartung, Support, dazu unten mehr.
  • Du bekommst einen Festpreis, keine offene Stundenschätzung.

Die Folgekosten, die gern verschwiegen werden

Eine Website ist ein Betriebsmittel wie dein Firmenwagen: Sie braucht laufende Pflege. Rechne mit einem niedrigen dreistelligen Betrag pro Monat für Hosting, Updates, Backups und kleine Änderungen. Das klingt nach viel, ist aber deutlich günstiger als eine gehackte oder veraltete Website, die Kunden abschreckt.

Unser Fazit

Rechne für eine professionelle Unternehmens-Website mit einem mittleren vierstelligen Betrag als Einstieg. Alles deutlich darunter bedeutet Abstriche, die du später bezahlst, mit Zeit, Nerven oder ausbleibenden Anfragen. Wenn du wissen willst, was dein konkretes Projekt kostet: Im kostenlosen Erstgespräch bekommst du von uns eine ehrliche Einschätzung und danach ein Festpreis-Angebot, ohne versteckte Posten.

Häufige Fragen

Kann ich eine Website auch mieten statt kaufen?

Ja, manche Agenturen bieten Website-Miete an (oft 100–300 € monatlich inklusive Pflege). Das senkt die Anfangshürde, ist über die Jahre aber meist teurer, und die Website gehört dir häufig nicht. Rechne beide Varianten über fünf Jahre, dann wird der Vergleich ehrlich.

Warum sind die Preisunterschiede zwischen Agenturen so groß?

Weil unterschiedliche Dinge drinstecken: Eine Agentur kalkuliert Strategie, individuelle Gestaltung und Texte ein, die andere befüllt ein fertiges Theme. Vergleiche nie nur Endpreise, sondern die Leistungslisten. Sonst vergleichst du ein Maßhemd mit einem T-Shirt.

Gibt es Fördermittel für Websites?

Je nach Bundesland und Programmlage gibt es immer wieder Digitalisierungszuschüsse für kleine Unternehmen, teils bis 50 Prozent der Kosten. Die Programme ändern sich laufend; frag bei deiner IHK, Handwerkskammer oder Wirtschaftsförderung nach dem aktuellen Stand.

Wie viele Angebote sollte ich einholen?

Zwei bis drei reichen. Achte weniger auf den Preis als darauf, wer die besseren Fragen stellt: Wer sich für dein Geschäft interessiert, bevor er über Design redet, wird auch das bessere Ergebnis bauen.