ProjekteUP-Systems GmbH

UP-Systems GmbH: Corporate Website und laufende SEO-Betreuung.

Ein Gewerk, von dem Endkunden nie etwas mitbekommen, solange es funktioniert. Die Aufgabe war, Stadtwerken und Anlagenbetreibern klarzumachen, warum genau dieser Partner der richtige ist. Und dafür zu sorgen, dass sie ihn überhaupt finden.
Website von UP-Systems auf Desktop, Tablet und Smartphone

Kunde

UP-Systems GmbH

Branche

Anlagentechnik / Fernwärme

Jahr

2024

Website

Das Projekt

Technik erklären, die niemand sieht. Und dafür gefunden werden.

KonzeptionWebdesignWebentwicklungSEOContent

Ein Gewerk ohne Bilder im Kopf

UP-Systems baut Schaltschranklösungen und Übergabestationen für Fernwärmeanlagen und übernimmt den Umbau bestehender Regler. Auftraggeber sind Stadtwerke, Energieversorger und Betreiber größerer Anlagen. Eine Referenz ist die Energiezentrale Freudental für die Bürgerenergie Neckar Enz.

Das Problem solcher Betriebe ist nicht mangelnde Qualität, sondern mangelnde Vorstellungskraft auf Kundenseite. Ein Schaltschrank für eine Fernwärmeübergabe hat kein Produktbild, das für sich spricht. Wer hier vergleicht, ist Techniker oder Projektleiter und entscheidet über Referenzen, Verfügbarkeit und die Frage, ob im Störungsfall jemand ans Telefon geht.

Dazu kommt ein zweites Thema, das im B2B oft unterschätzt wird. Die Zahl der Suchanfragen ist klein, aber jede einzelne ist wertvoll. Wer nach „Übergabestation Fernwärme“ oder „Regler Umbau Fernwärme“ sucht, hat ein konkretes Projekt und ein Budget. Bei solchen Begriffen entscheidet Sichtbarkeit unmittelbar über Anfragen, während bei Konsumthemen erst tausend Klicks eine Anfrage ergeben.

Vier Leistungen, ein durchgängiger Weg zur Anfrage

Die Struktur folgt dem Portfolio: Schaltschranklösungen, Übergabestationen, Reglerumbau und Rundumservice. Vier Wege, die jeweils dieselbe Frage beantworten, nämlich was genau geliefert wird und wofür es taugt.

Diese Aufteilung ist bewusst so gewählt, dass jede Leistung eine eigene Seite mit eigenem Thema bekommt. Eine Sammelseite hätte alle Begriffe vermischt und wäre für keinen davon die beste Antwort gewesen. So kann jede Seite auf ihr Suchfeld hin geschärft werden, ohne dass sie sich gegenseitig Konkurrenz machen.

Die Bildsprache setzt auf die Anlagen selbst, in kühlem Blau und mit viel Tiefe. Statt Symbolbildern zeigt der Auftritt, worum es geht: Technik im Feld, bei Wind und Wetter. Das wirkt bei technischen Entscheidern glaubwürdiger als jede Beteuerung.

Zwei Details tragen den Rest. Der Notruf steht dauerhaft im Kopfbereich, weil bei einer ausgefallenen Fernwärmeübergabe die Erreichbarkeit über den Auftrag entscheidet. Und der Weg zur Beratungsanfrage ist auf jeder Ebene präsent, ohne aufdringlich zu werden. Im B2B beginnt fast jedes Projekt mit einem Gespräch, nicht mit einem Formular.

Sichtbarkeit ist kein Projekt, sondern eine Aufgabe

Mit dem Livegang war die Arbeit nicht erledigt. Wir betreuen UP-Systems seitdem laufend im Bereich Suchmaschinenoptimierung, weil eine Website ohne Sichtbarkeit ein teurer Prospekt bleibt, den niemand aufschlägt.

Der Ausgangspunkt war die Frage, wonach Betreiber tatsächlich suchen. Techniker tippen nicht „Fernwärme Dienstleister“ ein, sondern den Begriff, der auf ihrem Anlagenschild steht oder in der Ausschreibung auftaucht. Diese Sprache haben wir aufgenommen und die Inhalte darauf ausgerichtet, statt sie mit Begriffen zu füllen, die im Marketing gut klingen.

Zur laufenden Arbeit gehört, die Leistungsseiten inhaltlich weiterzuentwickeln, technische Fragen aufzugreifen, die im Vertrieb ohnehin gestellt werden, und die Entwicklung in der Search Console im Blick zu behalten. Kommen die richtigen Suchanfragen an? Landen Besucher auf der Seite, die zu ihrem Vorhaben passt? Wo bricht der Weg zur Anfrage ab?

Bei einem Nischenthema wie Fernwärmetechnik ist das ein langsames Geschäft. Es gibt keine Welle, die man reitet, sondern eine überschaubare Zahl von Begriffen, bei denen man dauerhaft vorn stehen muss. Genau deshalb funktioniert es nicht als einmalige Optimierung, sondern nur als Betreuung.

Ein Auftritt, der die Technik ernst nimmt

UP-Systems tritt heute so auf, wie es der Anspruch der Arbeit verlangt: sachlich, technisch belastbar und ohne Marketingfassade. Projektleiter finden in wenigen Klicks, ob das Portfolio zu ihrem Vorhaben passt. Wer im Störungsfall auf die Seite kommt, findet die Nummer sofort, statt sie suchen zu müssen.

Und weil die Betreuung weiterläuft, bleibt der Auftritt in Bewegung. Neue Inhalte entstehen dort, wo im Vertrieb Fragen auftauchen. Die Website ist damit kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein Kanal, der mit dem Unternehmen mitwächst.

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