InsightsArtikel

Webshop erstellen lassen: Was ein Onlineshop kostet und was er bringen muss

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12. Februar 2026

Ein eigener Onlineshop verkauft rund um die Uhr, an Kunden weit über deine Region hinaus. Aber was kostet der Einstieg wirklich? Die kurze Antwort: Ein professioneller Shop für kleine und mittlere Sortimente beginnt im höheren vierstelligen Bereich. Die lange Antwort und die ist wichtiger, erklärt, wovon das abhängt.

Die vier Kostenblöcke eines Shops

  • Shopsystem und Grundaufbau: Die technische Basis (bei uns meist WooCommerce auf WordPress), Zahlungsarten, Versandregeln, Rechtstexte, E-Mail-Strecken. Das Fundament jedes Projekts.
  • Design und Produktdarstellung: Kategorien, Produktseiten, Warenkorb, Kasse, gestaltet für Vertrauen und Abschluss, nicht nur „schön“. Hier entscheidet sich, ob besucht auch gekauft heißt.
  • Anbindungen: Warenwirtschaft, Buchhaltung, Newsletter, Marktplätze. Der Block mit der größten Preisspanne, von „nicht nötig“ bis „Herzstück des Projekts“.
  • Inhalte: Produktfotos und -texte. Werden fast immer unterschätzt: 80 Produkte brauchen 80 gute Beschreibungen, von dir oder von uns.

Die laufenden Kosten, ehrlich gerechnet

Ein Shop ist ein Betrieb, kein Projekt: Hosting, Updates, Sicherheit, Rechtsänderungen, Zahlungsgebühren (meist 1,5–3 % pro Verkauf). Kalkuliere einen niedrigen bis mittleren dreistelligen Betrag monatlich für professionellen Betrieb. Wer hier spart, spart an der Kasse, im wörtlichen Sinn.

Die wichtigste Shop-Kennzahl ist nicht, was er kostet, sondern was ein Warenkorb wert ist und wie viele davon er dir bringt.

Eine Beispielrechnung

Angenommen, dein durchschnittlicher Warenkorb liegt bei 80 € mit 30 € Marge. Dann refinanziert sich ein 10.000-€-Shop mit etwa 330 Bestellungen, bei nur einer Bestellung pro Tag in unter einem Jahr. Diese Rechnung solltest du vor dem Projekt aufmachen: Sie sagt dir, ob und wie groß dein Shop starten sollte.

Wann du (noch) keinen Shop brauchst

Ehrlichkeit gehört dazu: Bei erklärungsbedürftigen Produkten mit wenigen Verkäufen pro Monat reicht oft eine gute Produktpräsentation mit Anfrage-Funktion, ein Bruchteil der Kosten, derselbe Effekt. Welche Variante zu deinem Sortiment passt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch. Wie ein durchdachter Shop aussieht, zeigt unser Projekt Yamatan, japanische Spirituosen.

Häufige Fragen

Lohnt sich ein Shop schon bei wenigen Produkten?

Ja, wenn diese Produkte regelmäßig gekauft werden, ein Shop mit fünf starken Produkten schlägt einen mit 500 Karteileichen. Bei erklärungsbedürftigen Einzelstücken ist eine Produktgalerie mit Anfrageformular oft die klügere und günstigere Lösung.

Wie lange dauert es, bis ein Shop online ist?

Acht bis vierzehn Wochen sind realistisch, der größte Zeitfaktor bist du selbst: Produktfotos, Beschreibungen und Preise für das gesamte Sortiment brauchen erfahrungsgemäß länger als die Technik.

Muss ich mich um die Rechtstexte selbst kümmern?

AGB, Widerruf und Datenschutz für Shops sollten aus fachkundiger Quelle kommen, etwa von spezialisierten Anbietern wie Händlerbund oder IT-Recht-Kanzlei (ab ca. 10–30 €/Monat inklusive Aktualisierung). Wir binden diese Texte technisch sauber ein; erstellen dürfen wir sie als Nicht-Juristen nicht.

Was ist mit Verkauf über Amazon oder eBay statt eigenem Shop?

Marktplätze bringen Reichweite, kosten aber Marge (oft 8–15 Prozent) und die Kundenbeziehung gehört der Plattform. Die bewährte Strategie: Marktplätze als zusätzlichen Kanal nutzen, das Stammgeschäft in den eigenen Shop holen.